Das Geschäftsmodell von Paris Hilton
Zehn Gründe warum Paris Hilton ein Business-Genie ist
Oft wird sie als bedauernswerter Hohlkopf verlacht. Bei manchen Leuten hängt der
Schulabbrecherin immer noch der Nimbus des blonden Dummchens an. Als sie vor einer
New Yorker Disco ohne Slip unterm Kleid aus einer Limousine stieg und fotografiert
wurde, füllte sie erstmals weltweit die Schlagzeilen.
Sie polarisiert, wird oft als durchtrieben, vulgär und zickig und dann wieder als
charmant, clever und geschäftstüchtig beschrieben. Die junge New Yorkerin agiert
als Model, Schauspielerin, Sängerin, Autorin, Designerin und Geschäftsfrau, macht
auch gern als Partykönigin, Erotikdarstellerin oder Gefängnisinsassin von sich Reden
und gilt in weiten Kreisen der Jugendkultur als Stil-Ikone. Weltweit identifizieren
sich junge Frauen mit der Märchenprinzessin des Medienzeitalters. Durch ihren hell
glitzernden Lebensstil und ihre provozierenden Auftritte zieht sie bewusst die Aufmerksamkeit
der Öffentlichkeit auf sich und nutzt diesen Umstand zur beinahe grenzenlosen Selbstvermarktung.
Selbst ihre Skandale dienten Paris Hilton stets als Karriere-Katalysatoren.
Paris Hilton zählt zu den bekanntesten lebenden Personen des Planeten. Und es stellt
sich heraus, dass eine Geschäftfrau von unvergleichlicher Brillanz ist.
Zehn Gründe warum Paris Hilton ein Business-Genie ist
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Als sie den Geschäftsführer von Guess, einer Modefirma, traf, verblüffte sie mit
enzyklopädischem Wissen über die Geschichte seiner Firma. Er nahm sie vom Fleck
weg unter Vertrag.
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Von Verantwortlichen der Kosmetikfirma Parlux Fragrances wird sie als Marketingkanone
bezeichnet. Nachdem Paris deren Parfumlinie beworben hatte, verdreifachte sich der
Wert des Unternehmens.
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Sie flog nach Österreich, winkte der Menge zu und sagte ihnen, dass sie Österreich
liebe. Als man sie frage, was sie denn an Österreich so toll fände, erklärte sie
freimütig in einem Interview: "Ich liebe Österreich, weil die mir eine Million nur
fürs Zuwinken und ‚Hi!’-Sagen zahlen."
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Sie hat Glück. Als Exfreund Rick Salomon den selbst gedrehten Erotikfilm "1 Night
in Paris" im Internet verbreitet hatte und sie damit in die Schlagzeilen brachte,
stimmte das Timing perfekt. Es war kurz bevor die erste Staffel ihrer Reality TV
Show „The Simple Life“ ausgestrahlt wurde.
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Sie hat mehr als einmal Glück. Als sie das von ihrem berühmten Hund Tinkerbell „geschriebene“
Buch herausgab, war dieser plötzlich ein paar Tage entlaufen, was wiederum das Buch
massiv in die Medien brachte.
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Sie weiß, welche Angebote sie ausschlagen muss: „Ich lehne pervertierte Dinge, wie
eine Paris-Hilton-Blowup-Puppe ab.“ Man hat schließlich seine Prinzipien.
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Maßgebliche Geschäftsleute sind von ihr beeindruckt. Ein erfolgreicher Immobilienmagnat
- OK, es ist ihr Vater - sagt über ihren Erfolg: „Sie hat niemals versucht, dünn
aufzutragen.“
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Frage: Wie viele „dumme Blondinen“ können mit einem Buch fünf Wochen in den New
Yorker Bestsellerlisten aufwarten?
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Kürzlich wurde ihr von „The Learning Annex“, einem Trainingsinstitut, angeboten,
einen 60-Minuten-Vortrag “Wie entwickelt man eine eigene Marke” zu halten. Die Gage
dafür sollte 1 Million Dollar betragen. Das würde sie zum zweithöchst bezahlten
Sprecher nach ihrem Freund Donald Trump machen.
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Sie gibt zu, dass sie Leute glauben macht, dass sie dumm sei, sich dafür aber „einen
auf dem Weg zur Bank ablacht“.
Die Königin der Selbstvermarktung
Die Hotelerbin - ihr winken 30 Millionen Dollar aus dem Hilton-Nachlass - war der
meistgesuchte Name bei Google. Niemand schmückte so oft die Titelseiten der Illustrierten.
Die Schweizer "Weltwoche" kürte sie zuletzt sogar zur "Unternehmerin des Jahrzehnts".
Geschäftsmodell
Werbeaktivitäten und der Besuch von Partys sind
freilich nur zwei Säulen von vielen, auf denen das Geschäftsmodell Paris Hilton
aufgebaut ist. Sie schreibt Bücher. Sie gibt ihren bekannten Namen
Gewinn bringend für Parfums, Uhren und Handtaschen
her, lukriert pro Jahr geschätzte zwanzig Millionen Dollar Gage für ihre Rollen
in Filmen und der TV-Realityserie „The Simple
Life". Ihre Pop-CD verkaufte sich mehr als 500.000-mal. Sie hat
ein Modelabel, und demnächst bringt sie eine Unterwäschekollektion
auf den Markt. Schon in den vergangenen fünf Jahren hat die umtriebige New Yorkerin
rund 150 Millionen Dollar verdient.
Selbst ist die Frau
Dass die Schulabbrecherin immer noch vom Nimbus des blonden Dummchens umgeben ist,
ist in Wirklichkeit pures Kalkül. In Wahrheit ist sie außerordentlich geschäftstüchtig.
Abseits der Kameras wird der Ton ihrer Stimme plötzlich tiefer. Zwischen Pressekonferenzen
verbringt sie die meiste Zeit damit, am Handy neue Termine zu koordinieren. Die
vielen Flüge nutzt sie Zeit sparend zum Schlafen. Das Hilton-Erbe benötigt sie längst
nicht mehr.
Paris Hilton will eigene Hotelkette gründen
Von ihrem Großvater Conrad Hilton, dem Gründer der Hilton-Kette, dürfte sie einen
ausgeprägten Sinn fürs Geschäft geerbt haben. Denn während sie permanent an einem
Ausbau ihrer Marke arbeitet - Paris besitzt mehr als 50 Läden weltweit, will sie
jetzt die Familientradition weiterführen und eine Hotel- und Restaurantkette gründen.
Außerdem will sie auch in der Immobilienbranche Fuß fassen. So nebenbei arbeitet
sie auch an Handtaschen-, Schuh- und Wimpernkollektionen, produziert mehrere Fernsehsendungen
und eröffnet Ende des Jahres einen Strand-Club auf den Philippinen. "Es wird nie
ruhig", so die umtriebige Paris.