Die 10 goldenen Regeln
Von Martina Leibovici-Mühlberger
Erziehung ist vor allem Beziehung: Mit diesen zehn Tipps gelingt's
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Liebt uns so, wie wir sind!
Kinder sind unverwechselbare Persönlichkeiten mit ganz speziellen Eigenschaften
und Talenten. Auch wenn wir Eltern vielleicht oft andere Vorstellungen und Wünsche
haben: Die eigene Wesensart unserer Kinder zu akzeptieren ist die Basis einer gelungenen
Eltern-Kind-Beziehung.
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Behandelt uns mit Respekt!
Einen grundrespektvollen Umgangston mit unseren Kindern zu pflegen und andererseits
auch einzufordern schafft ein Spielfeld, auf dem Konflikte niemals zu Kriegen eskalieren.
Und letztendlich prägt die Familienkultur auch die Gesellschaftskultur.
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Stärkt unser Selbstvertrauen!
Stärkt unser Selbstvertrauen! Nicht auf die großen Siege unserer Kinder zu warten,
sondern die täglichen kleinen Erfolge anzuerkennen stärkt das Selbstvertrauen, das
Kinder so dringend brauchen, um in dieser Welt zu bestehen und glücklich zu werden.
Das Bemühen der Kinder anzuerkennen ist wichtiger als das Erreichen von Spitzenleistungen.
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Schenkt uns Rituale!
Rituale vermitteln, wenn sie angenehm sind, durch ihr berechenbares Wiederkehren
Geborgenheit und Sicherheit. Das können Einschlafrituale sein, Familienfeste oder
auch die vielen kleinen, persönlichen Familienrituale wie etwa em Feiertags-Familienfrühstück
oder Sonntagmorgen-Kuscheln. Sie alle geben Kindern Stabilität und das Gefühl, gut
aufgehoben zu sein.
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Setzt uns Grenzen!
Setzt uns Grenzen! Altersentsprechende Grenzen geben Orientierung und Stabilität.
Sie sind eine Reling der Sicherheit, innerhalb der zuversichtlich mit Freiheit experimentiert
werden darf.
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Seid konsequent!
Regeln müssen, damit sie konsequent eingehalten werden können, altersentsprechend
sein. Es macht also keinen Sinn, von einem Vierjährigen zu erwarten, dass er zuverlässig
seine Spielsachen aufräumen sollte. Damit Eltern Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit
vermitteln, müssen sie sich in ihrem Erwachsenenleben auch selbst konsequent an
Regeln halten.
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Lehrt uns positive Disziplin!
Lehrt uns positive Disziplin! Positive Disziplin beruht auf einem Fundament von
Erklärung und Einsicht und hat eine stabile Selbstverwaltung zum Ziel. Statt Strafe
steht die Bewusstmachung der Folgen des Tuns im Vordergrund.
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Gebt uns Verantwortung!
Vertrauen in die altersentsprechenden Fähigkeiten des Kindes setzen und entsprechende
Aufgaben übertragen schafft Erfolgserlebnisse und stärkt das Selbstvertrauen. Überforderung
durch die AufgabensteIlung ist kontraproduktiv, da sie Versagen produziert und Verantwortung
zu einem Schreckgespenst macht.
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Genießt die Zeit mit uns!
Ruhezeiten für die Familie schaffen, einfach beisammen sein, Gemeinsamkeiten genießen
und relaxen. Seinen Kindern die Struktur der Langsamkeit und des einfachen Glücks
beizubringen ist ein wichtiges persönliches Bollwerk in einer von Stress und von
Konsum geprägten Welt. Weniger ist oft mehr!
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Macht auch mal Fehler!
Nicht Perfektion, sondern Verbesserung ist das Ziel guter Erziehung. Die Instrumente
dafür sind kritisches Hinterfragen, der Austausch mit anderen Eltern und Hilfe annehmen
können. Kinder wollen keine perfekten Eltern. Und Kinder wollen auch selbst Fehler
machen dürfen.